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Unsere 2.(26.) Frauensitzung:  "Wilder Westen"

Alle Bedenken im Vorfeld erwiesen sich als umsonst – die Premierensitzung des Hüthumer Frauen Karneval im Kapaunenberg war ein riesen Erfolg! Die treuen Närrinnen von den Hebben-Sitzungen und viele neue füllten den großen Saal bis auf den letzten Platz und sorgten wieder für das gewohnte Stimmungs-Hoch am ganzen Abend.

 

Unter dem Schutz unseres Schuh-Maskottchens trugen dazu, neben der wieder angepassten Dekoration, die maskierten Frauen bei. Sie waren wieder fast ausnahmslos themengerecht zum Motto „Old Shatterhand und Winnetou treffen auf den Stamm der roten Schuh´“ verkleidet.

Alle wurden vom Elferrat und den Funken am Eingang freudig begrüßt, während die kölschen Lieder aus den Lautsprechern die Stimmung schon hochpuschten. Am Tisch konnte man sich schon mal aus dem brandneuen, dicken und total bunten „Frauen Klatsch“ Heft über die Auftritte des Abends und die Geschichte des HFK informieren.

Natürlich gab es viele Indianerinnen – einzeln und in ganzen Gruppen - , Cowgirls, Sherifinen, Fallenstellerinnen sogar mit Flinte und Beute, sowie eine Gruppe schwarz-gelber „Daltons“ mit Eisenkugeln am Fuß und dem Pferd von Lucky Luke.

Dann zogen die Hüthumer Frauen und Mädchen auf die Bühne, die mit einem riesigen Monument-Valley-Transparent, weißen Tipis und einem großen Marterpfahl toll dekoriert war.

Die Begrüßung wurde wieder von Margit Esters professionell gemeistert, sie hatte sich für die 12 Frauen sogar noch Indianer-Namen mit Übersetzung ausgedacht. Mit Nicole Wiskamp gab es auch eine neue Anwärterin für die Aufnahme in den Narren-Stamm. Margits besonderer Dank ging an Nanni Thesing für die wieder tollen Kostüme und das Schmink-Team, das diesmal sehr viel Arbeit gehabt hatte.

 

 

In einem fließenden Übergang wurde das Programm mit dem „Winnetou-Showtanz“ der Elferratsfrauen eröffnet.

Als Eisbrecher folgte der schmissige Marsch unserer HFK-Funken, den sie extra für diesen Abend noch eingeübt hatten, und der auch nur auf dieser Sitzung zu sehen war. Das Publikum stand zum ersten Mal auf den Stühlen und ließ die Mädels nicht ohne eine Zugabe gehen. Wer wieder das Kinderprinzenpaar erwartet hatte, musste enttäuscht werden, denn wegen des jetzt späteren Beginns durften die kleinen Kids nicht mehr auftreten.

Die Hüthumer HNG-Männer stürmten als Matrosen auf die Bühne und verdienten sich auch eine Zugabe. Die HFK-Funken hatten sich eine eigene Nummer ausgedacht: Bei ihrer Reise durch die Prärie trafen sie auf viele Tiere, die jeweils musikalisch vorgestellt wurden. Nach dem gleichen Muster gaben sie später noch Begegnungen im Saloon zu Besten.

Jetzt sollte der Einzug des Emmericher Prinzenpaars folgen, aber zur Überraschung für alle im Saal und auf der Bühne zogen „nur“ die federgeschmückten weiblichen Garde-Funkis und Prinzessin Sandra II. im Federschmuck ein und wurden auch so begrüßt – kein Mann war zu sehen, eigentlich ideal für die Frauensitzung!

Nach einiger Zeit wurde es ihr aber dann wohl doch zu einsam ohne ihre gewohnte Begleitung, und sie fragte die Frauen im Saal, ob nicht doch noch Männer kommen könnten. Zur großen Erleichterung für Prinz Simon I. stimmte die Mehrheit zu, er durfte endlich mit dem männlichen Garde-Teil und den GECK-Herren nach dem Warten vor der Tür den Saal betreten. Alle waren mit Cowboyhüten geschmückt, der Prinz wurde in einer rosa Netzstrumpfhose auf einem Kinder-Schaukelpferd hereingeschoben.

Aber das Kommando auf der Bühne blieb bei der Weiblichkeit, der Prinz durfte nicht sprechen und musste gleich beim Gardelied mitsingen, zu dem Gardehauptfrau Linda das Kommando gab. Das Sessionslied „Heute steht die Welt still“ löste wieder Jubelstürme beim Publikum aus. Auch der Gardetanz war diesmal eine Überraschung: Die Herren hatten nur für den HFK extra den Funkentanz eingeübt und schmissen umjubelt ihre Beine.

 

 

Für Gardist Steffen gab es zu seinem Geburtstag noch eine außergewöhnliche Ehrung durch die Indianerinnen.

Als Prinzengeschenk überreichte Gabi eine Dartscheibe mit den HFK-Elferrat-Füßen in der Mitte, dann wurden alle von der Bühne verabschiedet. Aber wo blieb das so gefürchtete Prinzenspiel?? Simon und Sandra wurden doch noch mal eingefangen, und der Prinz musste sich an den großen Marterpfahl binden lassen. Er bekam die Aufgabe, einen gereimten Vierzeiler über Frauen zu dichten, bevor er wieder entfesselt werden durfte. Das konnte er aber überraschend schnell lösen, das Paar konnte sich auf seinen Tipi-Zeltplatz vor der Bühne zurückziehen.

Nach einem solchen Highlight ist es schwer, die Aufmerksamkeit des Saals wieder zurück zu gewinnen, aber die Männer vom Klever Humus-Ballett schafften das problemlos. Dem Gedankenaustausch von „Mariechen und Waltraud“ , zwei alten Damen aus Vrasselt, über die Anwendung von USB-Sticks und Gefahren durch Trojaner und Viren wurde aufmerksam zugehört, wer hat auch schon mal was von Shrimps unter dem Trenchcoat gehört? Auch der Prinz aus ihrem Heimatdorf bekam sein Fett weg. Sie durften auch nicht ohne Zugabe von der Bühne, eine Besonderheit bei Sprechvorträgen!

Die HNG-Funken brachten mit ihrem Glitter-Showtanz wieder schöne Bewegung auf die Bühne, bevor die Cowboys Robin und Christian über Frauen in der Prairie lästerten, manches hätte auch von hier sein können….  Das Kolping-Ballett war für seinen Auftritt glücklicherweise wieder weitgehend genesen, und präsentierte in seinen farbenfrohen Clowns-Kostümen ein Tanz-Feuerwerk.

Die folgende Kostümprämierung sah beim Einzelwettbewerb zwei Indianerinnen mit tollem Kopfschmuck als Siegerinnen, den Gruppenpreis gewannen die originellen gelb-schwarzen Daltons.

Puppe Paulinchen (Birgit) und Margit aus dem HFK-Elferrat setzten das Programm fort: Paulinchen kam noch aus einer Hebben-Kiste auf die Bühne und entlockte Margit das Geständnis, dass sie etwas mit Victoria-Secret-Models gemeinsam hat: Beide müssen hungern! Wann und wo Paulinchen wohl das nächste Mal aus ihrer Kiste rauskommt?

 

Es folgte die Gocher Kochgruppe von der Freiwilligen Feuerwehr, die ein überdimensionales „Hün“ in den großen Kochtopf versenkte, ein tolles närrisches Rezept!

Auch von der gönne Kant kamen die 14 Griether Rhinförnjes, die in diesem Jahr mit russischen Klängen begeisterten. Kalinka und Kasatschok durften nicht fehlen.

Mit Begeisterungsrufen aus dem Saal wurde die Fun Factory begrüßt, die schon zur Stammbesatzung im Frauenkarneval gehört. Ihr flotter Piratentanz war dann schon fast die letzte Nummer des Abends.

Aber es fehlte ja noch der versprochene zweite Auftritt unserer HFK-Funken mit ihrem Showtanz aus dem Land von Winnetou, bevor die Elferratsfrauen ihren Eingangstanz noch mal für das Prinzenpaar präsentierten.

Nach dem Abschlusslied von Margit auf „Take me home…“ zogen alle HFKlerinnen von der Bühne und in einer langen Polonaise durch die Menge in den benachbarten Discosaal, in dem auch im Kapaunenberg, wie auch damals in Hüthum, erst am Morgen das Licht ausging.

 Weitere schöne Bilder finde Sie auf
photo-ecke.de und lokalkompass emmerich.de

Viiiiielen Dank für euren Besuch und dafür,

dass ihr wieder soooo viel gute Laune mitgebracht habt !!!

.....und jetzt freuen wir uns schon

auf das nächste Jahr mit euch !!

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